Mario Farnbacher wird von der ADAC Stiftung Sport gefördert Foto: Formel Masters
Mario Farnbacher wird von der ADAC Stiftung Sport gefördert Foto: Formel Masters

Das ADAC Formel Masters ist die beste Einsteigerserie

Mario Farnbacher blickt im Interview auf seine zwei Saisons im ADAC Formel Masters zurück und spricht über seinen Aufstieg ins ADAC GT Masters.

Mario, du bist 2010 und 2011 im ADAC Formel Masters gestartet. Wie fällt Dein Fazit aus?
Farnbacher: "Die beiden Saisons waren für mich sehr wichtig. Leider verlief die vergangene Saison, in der ich statt um den Titel zu kämpfen nur Gesamtsechster geworden bin, nicht so wie erhofft. Wir hatten viel Pech - auch mit der Technik. Einen einzigen Grund gab es nicht, den auch ich habe Fehler gemacht. Trotzdem waren die beiden Jahre sehr lehrreich."

Was zeichnet denn das ADAC Formel Masters aus?
"Es ist auf jeden Fall die stärkste Serie für Einsteiger in den Formelsport. Die Leistungsdichte ist bereits jetzt sehr hoch, aber ich denke, sie wird in den kommenden Jahren noch besser werden. Das ADAC Formel Masters hat viel Potenzial."

Was hast du in den beiden Jahren gelernt?
"Da das Feld so eng zusammenliegt, ist es sehr wichtig, sich intensiv mit der Abstimmung des Autos zu beschäftigen. Man muss detailliert die Daten auswerten, um das Set-up zu perfektionieren und dadurch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu haben. Zudem ist das Auto nicht einfach zu fahren. Es kommt vor allem darauf an, viel Schwung mitzunehmen. Damit ähnelt es in seiner Charakteristik den Fahrzeugen in vielen höheren Rennserien. Wegen dieser guten Vorbereitung, fällt der Wechsel in ein leistungsstärkeres Auto deutlich leichter."

Du bist bereits beim Saisonfinale in Hockenheim erstmals im ADAC GT Masters gestartet und dort auf Anhieb gut zurecht gekommen. Auch Dominik Baumann hat in dieser Saison als ADAC-Formel-Masters-Aufsteiger im GT-Sportwagen überzeugt. Ist das ADAC Formel Masters auch eine ideale Talentschmiede für GT-Rennen?
"Auf jeden Fall. Die Autos erreichen ähnliche Kurvengeschwindigkeiten. Nur in schnellen Kurven ist das Formelauto deutlich schneller. Das macht den Umstieg natürlich einfacher."

Wie sehen deine Pläne für 2012 aus?
"Ich werde definitiv im ADAC GT Masters antreten. Es steht jedoch noch nicht fest, für welches Team. Wir führen noch Verhandlungen mit verschiedenen Teams. Falls diese nicht positiv verlaufen, werde ich wohl für das Team meines Vaters fahren. Das ADAC GT Masters bietet das beste Preis-Leistungsverhältnis. Das Budget liegt ähnlich hoch wie im Formel-3-Cup, aber man kann es sich mit zwei Fahrern teilen."

Saison 2014