Marvin Dienst startet aus der zweiten Startreihe Foto: ADAC Formel Masters
Marvin Dienst startet aus der zweiten Startreihe Foto: ADAC Formel Masters

Die Stimmen zum Freitag

Die perfekte Ausgangslage

Alessio Picariello, Marvin Dienst und Beitske Visser: Das sagten die Nachwuchspiloten des ADAC Formel Masters am Hockenheimring.

Maximilian Günther (16, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Poles: "Ich bin überglücklich. Der Speed stimmte vom ersten Moment an und ich konnte ihn auch mit neuen Reifen super umsetzen. Nach dem schwierigen Wochenende am Slovakia Ring ist dieses Ergebnis für mich eine kleine Genugtuung. Nach dem vielen Pech am vergangenen Rennwochenende konnte ich so die Dinge wieder geraderücken. Mein Ziel ist nun ganz klar der Sieg. Auf dem Lausitzring habe ich gezeigt, dass ich Rennen gewinnen kann, daher gehe ich voller Selbstvertrauen in das letzte Rennwochenende der Saison."

Alessio Picariello (20, BEL, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Startposition zwei: "Die erste Startreihe war mein Minimalziel für das Qualifying, daher bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. Nach dem Training war ich etwas besorgt, denn die Rundenzeiten waren weit von der Spitze entfernt. Mein Gefühl im Auto passte nicht, ich rutschte umher und hatte stark abgefahrene Reifen montiert. Wir haben aber alle Probleme bis zum Qualifying in den Griff bekommen und nun eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen. Auf dem Hockenheimring funktioniert das Überholen sehr gut, daher rechne ich mir sehr gute Siegchancen aus."

Marvin Dienst (16, Lampertheim, Neuhauser Racing), Startposition drei: "Ich bin sehr zufrieden. Die Ausgangslage für meine Heimrennen hätte kaum besser sein können. Auf dem Hockenheimring folgt beinahe auf jede Kurve eine lange Gerade, daher erwarte ich durch den Windschatten ähnlich enge Rennen wie auf dem Slovakia Ring. Ich hoffe, wir können zu dritt an der Spitze wegfahren und den Sieg dann untereinander ausmachen. Die Leistung und die Geschwindigkeit im Auto ist auf jeden Fall vorhanden und mit zwei gesparten Reifen aus dem Qualifying sollten wir bestens aufgestellt sein."

Fabian Schiller (16, Troisdorf, Schiller Motorsport), Startposition vier: "Ich freue mich über dieses Ergebnis. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit dem Verkehr, am Ende gelang mir aber noch eine sehr gute Runde. Ich habe im Training versucht, die optimale Linie in Kurve eins zu finden, wodurch ich zu weit von der Strecke abkam und einige Rundenzeiten gestrichen wurden. Damit wusste ich im Qualifying auf meiner schnellsten Runde aber genau, wie ich die Kurve richtig angehen muss, um möglichst viel Geschwindigkeit mitzunehmen. Im Rennen erhoffe ich mir ein Ergebnis in den Top-Fünf, vielleicht sogar einen Podestplatz."

Beitske Visser (18, NED, Lotus), Startposition sechs: "Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, denn im Vergleich zum Slovakia Ring habe ich mich deutlich gesteigert. Von Startposition sechs rechne ich mir sehr gute Chancen für das Rennen aus. Die Pace auf gebrachten Reifen in den Trainings stimmt mich zudem positiv. Deshalb erwarte ich im Rennen im Vergleich zum Qualifying nochmals eine Steigerung. Es gibt auf dem Hockenheimring zwei sehr gute Überholmöglichkeiten, daher ist alles möglich."

Benedikt Gentgen (15, Hürtgenwald/Zerkal, JBR Motorsport & Engineering), Startposition zehn: "Ich freue mich sehr über dieses gute Ergebnis, denn es war das erste Qualifying der Saison, mit dem ich richtig zufrieden bin. Bisher gelang es uns selten, das volle Potenzial der neuen Reifen auszuschöpfen, das hat auf dem Hockenheimring endlich funktioniert. Die Testkilometer helfen mir sehr, denn ich kenne hier im Gegensatz zu den meisten anderen Kursen den Streckenverlauf deutlich besser. Für die Rennen sind nun Punkte das Ziel - vielleicht ist sogar ein Ergebnis unter den besten Sieben möglich. Die Konkurrenz weiter vorne wird sehr schwer zu schlagen sein, aber im Rennen kann sehr viel passieren."

Hendrik Grapp (19, Berlin, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Startposition zwölf: "Leider lief es bisher auf dem Hockenheimring für mich nicht wirklich gut. Ich hatte das bereits im Vorfeld befürchtet, da auch das Wochenende am Slovakia Ring recht schwierig war. Ich kann momentan nicht sagen, wieso ich nicht um die Spitzenpositionen kämpfen kann. Für die Rennen gebe ich die Hoffnung aber keinesfalls auf. Meine Saison begann so gut und nun hoffe ich, dass ich zum Abschluss mindestens noch ein paar Punkte holen kann - vielleicht sogar noch mehr."

Saison 2014