Mikkel Jensen startet von Position zwei Foto: ADAC Formel Masters
Mikkel Jensen startet von Position zwei Foto: ADAC Formel Masters

Die Stimmen zum Freitag

Im Rennen ist vieles möglich

Die Piloten des ADAC Formel Masters starteten auf dem Hockenheimring in das letzte Qualifying der Geschichte der Highspeedschule des ADAC.

Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAc Berlin-Brandenburg e.V.), Pole Rennen 1 und 2: "Ich bin überglücklich, endlich wieder die Doppel-Pole erzielt zu haben. Heute hat alles gepasst und ich habe mich im Auto sehr wohl gefühlt. Mir gelang bereits auf der ersten fliegenden Runde die absolute Bestzeit. Anschließend wollte ich etwas zu viel und kam mehrfach in Kurve eins über die Streckenbegrenzung hinaus. In den ersten beiden Sektoren auf den langen Geraden büßte ich immer Zeit gegen meine Konkurrenten ein. Diese holte ich in der fahrerisch anspruchsvollen Passage im Motodrom aber wieder heraus. Es ist sehr schön, dass ich mich als letzter Pole-Setter des ADAC Formel Masters in die Geschichtsbücher eintragen und gleichzeitig meinen eigenen Pole-Rekord nochmals verbessern konnte. Nun freue ich mich sehr auf die anstehenden Rennen und versuche, gute Ergebnisse zu erzielen."

Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing), Zweiter: "Mein Ziel ist immer die Pole Position. Zwar hat das heute nicht funktioniert, ich bin aber dennoch mit dem Ergebnis zufrieden. Wir wollten uns gegenseitig Windschatten bieten. Zu Beginn klappte das nicht perfekt und dann bauten die Reifen ab. Wir haben aber immer ein gutes Auto im Rennen, deshalb ist der anvisierte Dreifachsieg in Hockenheim immer noch möglich."

Joel Eriksson (16, SWE, Lotus), Dritter: "Ich hatte leider im Training Probleme, das richtige Setup für mein Auto zu finden. Für das Qualifying haben wir nun noch einige Veränderungen vorgenommen und es wurde etwas besser. Hinzu kam ein kleiner Fehler im letzten Sektor, der weitere Zeit gekostet hat. Für die Rennen bleibe ich dennoch optimistisch."

Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus), Vierter: "Im Vergleich zum Training wurden im Qualifying beinahe alle Fahrer schneller oder hielten zumindest ihre Zeiten - ich war leider eine Sekunde langsamer. Die Strecke hat sich bis zum Nachmittag stark verändert und mein Setup passte nicht zu den Bedingungen. Ich bin etwas enttäuscht, denn die Pole Position war drin. Platz vier ist aber dennoch ein gutes Ergebnis und im Rennen ist vieles möglich."

Ralph Boschung (16, SUI, Lotus), Fünfter: "Es lief deutlich besser als erwartet. Ich habe alles rausgeholt und bin daher sehr zufrieden. Im letzten Sektor haben wir in den letzten beiden Kurven auf neuen Reifen leider etwas Zeit verloren. Hinzu kam ein kleiner Fehler im zweiten Sektor. Mit dieser Startposition sollte am finalen Rennwochenende zumindest ein Podestplatz möglich sein. Ich würde gerne in der Gesamtwertung noch einen Platz gutmachen."

Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing), Sechster: "Ich hatte mir natürlich ein besseres Ergebnis erhofft. Im Training war unser Speed sehr vielversprechend und ich rechnete mit einem Platz unter den Top-Drei. Die Strecke hat sich im Vergleich zum Training stark verändert - Brems- und Einlenkpunkte waren komplett anders. Wir hatten eigentlich geplant, uns teamintern Windschatten zu geben, das hat allerdings nicht wirklich gut funktioniert. Ich bin nicht ganz zufrieden, denn ich fand nicht in den richtigen Rhythmus. Aus der dritten Startreihe ist aber noch nichts verloren."

Fabian Schiller (17, Troisdorf, Schiller Motorsport), Neunter: "Das Qualifying lief wie bereits erwartet schwierig. Uns fehlt auf der Geraden leider die nötige Top-Speed, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Meine Linie durch die zweite Kurve ist zwar gut, dennoch kann ich auf der Parabolika im Windschatten nicht an meinem Vordermann dranbleiben. Nun suchen wir nach einer Lösung für die Rennen, um zumindest noch gute Punkte zu sammeln."

David Kolkmann (17, Sendenhorst, JBR Motorsport & Engineering), Elfter: "Ich habe im Qualifying leider nicht das Maximum herausgeholt. Speziell am Eingang ins Motodrom und auf der Start/Zielgeraden habe ich etwas Zeit liegen lassen. Ich kämpfte mit Übersteuern in diesen Bereichen. Für die Rennen werden wir nun noch nach einer Lösung suchen und ich hoffe auf ein paar gute Überholmöglichkeiten am Ende der Parabolika."

Giorgio Maggi (16, SUI, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), 14.: "Leider hatte ich im Freien Training ein technisches Problem und musste es vorzeitig beenden. In drei gefahrenen Runden konnte ich leider kaum Erkenntnisse sammeln. Somit nutze ich das Qualifying primär zur Rennvorbereitung. Ich denke, dort ist eine Steigerung möglich und vielleicht geht es noch ein paar Positionen nach vorne."

Saison 2014