Das sagten die Fahrer der Formel ADAC nach dem 1. Rennen in der Slowakei Foto: ADAC Formel Masters
Das sagten die Fahrer der Formel ADAC nach dem 1. Rennen in der Slowakei Foto: ADAC Formel Masters

Die Stimmen zum Samstag

Erfolgreiche Rennpremiere in der Sowakei

Qualifying und das erste Rennen der Formel ADAC auf dem Slovakia Ring sind vorbei. Das sagten die Fahrer nach der Rennpremiere in der Slowakei.

Alessio Picariello (20, BEL, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Sieger: 
"Ich freue mich sehr darüber, der erste Sieger in der Formel ADAC auf dem Slovakia Ring zu sein. In der ersten Runde versuchte ich, sofort wegzuziehen, um den anderen Piloten keinen Windschatten zu bieten. Das gelang mir sehr gut und bereits nach vier Runden bemerkte ich, dass mein Vorsprung recht groß geworden war. Deshalb entschied ich mich, etwas weniger Druck zu machen und stattdessen die Reifen zu schonen. Ich stehe nun knapp vor dem Gewinn der Meisterschaft, aber es ist noch nichts entschieden. Es tut mir sehr leid für Maximilian, denn so wollte ich meinen Vorsprung in der Meisterschaft nicht ausbauen. Morgen werde ich erneut alles geben, um das Rennen zu gewinnen."

Marvin Dienst (16, Lampertheim, Neuhauser Racing), Zweiter: 
"Ich bin mit Rang zwei sehr zufrieden. Im Qualifying taktierte ich leider etwas falsch, da ich dachte, die Strecke würde noch abtrocknen. Ich holte nicht das Maximum aus dem Auto heraus und startete deshalb nur von Rang sechs. Von dieser Position bis auf das Podest zu fahren, zeigt, wie gut unser Auto ist. Zu Beginn des Rennens war es schwierig, an Maximilian Günther vorbeizugehen. Er verteidigte sich gut und auf dieser Strecke ist Überholen schwierig, da es viele Kontermöglichkeiten gibt. Als ich ihn passiert hatte, gab ich Vollgas, um Platz zwei zu holen - mit Erfolg. Danach erkannte ich schnell, dass Alessio Picariello an der Spitze zu weit weg war und konzentrierte mich darauf, die Reifen für den Sonntag zu schonen."

Ralph Boschung (15, SUI, KUG Motorsport), Dritter: "Ich freue mich zwar sehr über meinen vierten Podestplatz in der Formel ADAC, glaube aber, es wäre mehr möglich gewesen. Zu Beginn des Rennens war das Auto sehr gut und ich konnte zu Alessio Picariello aufschließen. Leider entwickelte sich danach ein Problem vorne links an meinem Auto. Der Grip wurde besser und wieder schlechter - ich weiß noch nicht, woher die Schwierigkeiten kamen. Wäre mein Auto über das gesamte Rennen so gut wie in den ersten Runden gewesen, hätte ich vielleicht sogar gewinnen können."

Jason Kremer (18, Bonn, Schiller Motorsport), Vierter: Das war ein Rennen - bei mir ging es hin und her. Zwischenzeitlich fiel ich aus aussichtsreicher Position weit zurück, kämpfte mich mit Hilfe des Windschattens aber wieder nach vorne. Vor allem am Ende konnte ich richtig Gas geben. Natürlich wäre ich lieber auf das Podest gefahren, aber Platz vier war in Ordnung. Mein Plan für das zweite Rennen vom vierten Startplatz: in den ersten Runden hellwach sein, schnell weiter nach vorn fahren und schauen, dass meine Verfolger nicht von meinem Windschatten profitieren können. Den Speed dafür habe ich auf jeden Fall."

Indy Dontje (20, NED, Lotus), Neunter: "Mein Tag startete schon mit einem schwierigen Qualifying, der Regen überraschte mich ein wenig. Zudem haben wir Probleme mit dem Auto, kennen aber leider die Gründe dafür noch nicht. Wir arbeiten in die richtige Richtung, sind aber noch nicht bei 100 Prozent. Ich hoffe, wir finden für den Sonntag noch eine Lösung. Im Trockenen war das Auto recht gut, was mir etwas Zuversicht gibt. Ich hatte in den Zweikämpfen viel Spaß, aber die Position ist natürlich nicht wie erhofft. Ich möchte um das Podest kämpfen und es ist schade, dass das momentan nicht möglich ist."

Stéphane Kox (19, NED, KUG Motorsport), Elfte: "Ich war heute sehr glücklich über mein Qualifying-Ergebnis und hatte mir von Startplatz sieben große Ziele gesteckt. Durch ein technisches Problem nach dem Vorstart musste ich aber aus der Boxengasse starten - das war sehr schade. Dennoch bin ich mit meinem Rennen und dem elften Rang recht zufrieden. Morgen starte ich das zweite Rennen von Position neun. Ich konnte heute meine Reifen schonen und erhoffe mir dadurch einen Vorteil. Vielleicht gelingt mir der Sprung auf Rang acht und damit die Pole Position für Rennen drei."

Maximilian Günther (16, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), ausgefallen: "Ich erwischte einen guten Start auf fuhr schnell auf Platz vier. Beim Kampf um einen Podiumsplatz hatte ich plötzlich ein technisches Problem an der Lichtmaschine meines Autos - ich konnte nicht mehr weiterfahren und rollte aus. Im Hinblick auf die Meisterschaft war das natürlich sehr ärgerlich, aber wir gewinnen und verlieren zusammen als Team. Immerhin: Wir konnten sehen, dass man hier am Slovakia Ring mit dem richtigen Speed und Nutzen des Windschattens weit nach vorn kommen kann. Das verschafft mir Zuversicht für die beiden Rennen am Sonntag."

Nicolas Beer (17, DK, Neuhauser Racing), ausgeschieden: "Mein Start ins Rennen war sehr gut, allerdings war ich im weiteren Verlauf leider zu langsam. Ich weiß nicht warum, denn gestern und heute Morgen funktionierte das Auto super. Leider war mein Rennen vorzeitig beendet, denn das Auto begann zu rutschen und ich konnte es nicht mehr halten. Ich drehte mich und blieb im Kies stecken. Morgen starte ich von der Pole Position, aber wir müssen das Auto noch verbessern, damit ich um den Sieg kämpfen kann."

Saison 2014