Was die Fahrer des ADAC Formel Masters zu sagen hatten Foto: ADAC Formel Masters
Was die Fahrer des ADAC Formel Masters zu sagen hatten Foto: ADAC Formel Masters

Die Stimmen zum Sonntag

Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk

Was die Fahrer des ADAC Formel Masters nach dem dritten Rennen auf dem Sachsenring zu sagen hatten.

Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Sieger:
"Dieser Sieg war eine riesige Erleichterung nach einer so langen Durststrecke. Ich wusste immer, dass ich es kann und habe an mich geglaubt. Die vergangenen Wochen waren für uns nicht einfach. Umso schöner ist es, dass ich bei diesen kniffligen Bedingungen gewinnen konnte, bei denen es auf das fahrerische Talent ankommt. Im zweiten Rennen am Samstag habe ich wegen eines Fehlers vielleicht ein paar Punkte verschenkt. Deshalb ist dieser Sieg umso wichtiger. Ich reise nun zufrieden und zuversichtlich zum Finale nach Hockenheim, um meinen zweiten Platz in der Meisterschaft zu verteidigen."

Marvin Dienst (17, Lampertheim, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Zweiter:
"Insgesamt verlief das Wochenende auf dem Sachsenring für mich nicht wie erhofft. Ich hatte mir viel mehr vorgenommen. Dieser Podestplatz ist eine schöne Motivation zum Abschluss. Nach der Safety-Car-Phase habe ich noch einmal alles gegeben und versucht, meinen Teamkollegen Maximilian anzugreifen. Wegen der Gischt war die Sicht allerdings sehr gering. Ich sicherte dann lieber den zweiten Platz ab, als einen Ausrutscher auf der nassen Strecke zu riskieren. Ich brauche alle Punkte, denn Rang zwei in der Meisterschaft ist noch drin. 65 Punkte gibt es noch bis zum Saisonende zu vergeben - und ich möchte möglichst viele davon holen."

Igor Walilko (17, POL, JBR Motorsport & Engineering), Dritter:
"Mein zweiter Podestplatz auf dem Sachsenring - das war einfach ein perfektes Wochenende, das ich wohl niemals vergessen werde. In der vergangenen Woche hatte ich Geburtstag, jetzt habe ich mir selbst nachträglich ein schönes Geschenk gemacht. Super, dass mir dieser Erfolg beim Heimrennen meines Teams JBR Motorsport & Engineering gelungen ist. Wir waren hier richtig schnell unterwegs. Das Duell mit Mikkel Jensen um den dritten Platz war sehr spannend. Er überholte mich in der vorletzten Kurve, nachdem ich ihm etwas zu viel Platz gelassen hatte. In der letzten Kurve ließ er mir nur eine kleine Chance, diese habe ich genutzt. Ich habe extra einen Gang heruntergeschaltet, um einen besseren Kurvenausgang zu erwischen."

Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing), Vierter: "Insgesamt blicke ich auf ein fast perfektes Wochenende zurück. Das Highlight war natürlich mein Sieg und der damit verbundene Gewinn der Meisterschaft. Im dritten Rennen hätte ich gerne nochmals auf dem Podest gestanden. Leider war durch die lange Zeit hinter dem Safety Car keine größere Aufholjagd möglich. Das Duell mit Igor Walilko in der letzten Runde habe ich wirklich genossen. Er kam aus der vorletzten Kurve besser heraus und dann hatte ich keine wirkliche Chance mehr. Ich wollte kein großes Risiko eingehen und den vierten Platz sicher ins Ziel bringen."

Fabian Schiller (17, Troisdorf, Schiller Motorsport), Siebter: "Leider verlief das Wochenende nicht wie erhofft. In der bisherigen Saison waren wir im Regen sehr stark und konnten uns immer nach vorne arbeiten. Diesmal fuhren wir zumeist nur hinterher. In der Einführungsrunde zum dritten Rennen hatte ich noch ein gutes Gefühl. Gleich am Start versuchte ich, Maximilian Günther zu überholen. In langsamen Kurven und während des Bremsens funktionierte unser Auto, aber sobald ich einlenkte war es schwierig zu fahren. Wir haben aktuell noch keine Erklärung, da wir das gleiche Regensetup wie in den letzten Rennen fuhren."

Luis-Enrique Breuer (17, Berlin, Lotus), Elfter: "Mein Wochenende auf dem Sachsenring verlief leider nicht perfekt. Ich hatte keine Möglichkeit, auf dieser Strecke vorher zu testen. Diese Erfahrung fehlte mir dann im Qualifying und in den Rennen. Besonders das zweite und dritte Rennen waren durch den Regen erschwert. Wir hatten leichte Abstimmungsprobleme, daher lag das Auto nicht perfekt. Durch die Safety-Car-Phase im dritten Rennen war es zudem schwierig, die Reifen auf Temperatur zu halten. Nun blicke ich auf Hockenheim voraus, wo ich bereits testen konnte. Dort sollten wieder bessere Ergebnisse möglich sein."

David Kolkmann (17, Sendenhorst, JBR Motorsport & Engineering), Zwölfter: "Mein Rennen startete heute sehr gut. Als das Safety-Car abbog, überholte ich in der ersten Kurve direkt einen Konkurrenten. Zum Ende der Runde gewann ich nochmals eine Position und konnte fortan Zeit auf meinen Vordermann gutmachen. Mein bestes Saisonergebnis war zum Greifen nahe. Leider rutschte ich aber in der letzten Runde ins Kiesbett. Positiv ist, dass wir uns in allen Bedingungen gesteigert haben, was auch die zweitschnellste Runde in diesem Rennen beweist."

Saison 2014