Das sagten die Fahrer des ADAC Formel Masters am Lausitzring Foto: ADAC Formel Masters
Das sagten die Fahrer des ADAC Formel Masters am Lausitzring Foto: ADAC Formel Masters

Die Stimmen zum Sonntag

Ein Sieg für die Ewigkeit

Die Rennen zwei und drei auf dem Lausitzring liegen hinter den Piloten des ADAC Formel Masters. Das sagten die Nachwuchstalente der Highspeedschule des ADAC.

Fabian Schiller (16, Troisdorf, Schiller Motorsport):
"Mein erstes Podest im ADAC Formel Masters und dann gleich der Sieg - das ist einfach fantastisch. Am Start übernahm ich die Führung und gab sie bis zur Ziellinie nicht mehr ab. Ich sah Stefan ständig im Rückspiegel und musste Druck machen, um an der Spitze zu bleiben. Obwohl ich immer am Limit fuhr, konnte ich das Rennen gut kontrollieren. Die Freude war riesengroß, als ich die Ziellinie überquerte und meinen ersten Sieg bejubeln konnte. Ich möchte mich bei meinem Team bedanken, denn das Auto war heute wirklich sehr gut."

Stefan Riener (18, AUT, Neuhauser Racing):
"Ich bin über meinen ersten Podestplatz im ADAC Formel Masters sehr glücklich. Leider konnte ich am Start meine Pole Position nicht verteidigen - das war der Schlüsselmoment meines Rennens. Ich fuhr über das gesamte Rennen ähnliche Zeiten wie Fabian Schiller, Überholmanöver sind auf dem Lausitzring aber ziemlich schwierig. Ich versuchte immer wieder aus seinem Windschatten heraus zu fahren, um den Abtrieb zu erhöhen. Am Ende reichte es zwar nicht für den Sieg, dieses Ergebnis ist aber dennoch wunderbar für mich."

Ralph Boschung (15, SUI, KUG Motorsport):
"Mir gelang ein guter Start und ich war schnell in den Top-Drei. Ich habe immer wieder versucht, Stefan Riener anzugreifen, konnte ihn aber nicht überholen. Ich entschied mich, die Reifen zu schonen und das Rennen sicher zu beenden. Einige Runden vor dem Ende sah ich aber Alessio Picariello immer größer im Rückspiegel und machte nochmals Druck. Leider berührte er mich in der letzten Kurve des Rennens. Ich dachte, mein Rennen wäre beendet - umso glücklicher bin ich, nun doch auf dem Podest zu stehen."

Maximilian Günther (16, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.):
"Im dritten Rennen ging es für mich leider nicht mehr so weit nach vorne. Ich steckte zu Beginn im Verkehr fest und verlor somit Zeit auf die Spitze. Insgesamt blicke ich aber auf ein sehr gutes Wochenende mit zwei Siegen zurück, und meinen ersten Sieg im ADAC Formel Masters werde ich nie vergessen. Ich konnte mich stetig steigern und habe wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt."

Jason Kremer (18, Bonn, Schiller Motorsport):
"Im zweiten Rennen hatte ich leider Probleme mit dem Getriebe. Bereits in der Einführungsrunde konnte ich nicht mehr richtig schalten und wir entschieden uns, das Auto vorsichtshalber abzustellen. Daher startete ich im dritten Lauf von Startplatz 20. Wir hatten noch etwas am Setup verändert und ich hatte mir fest vorgenommen, nochmals anzugreifen. Ich habe alle Konkurrenten sauber überholt und am Ende sogar noch zur Spitzengruppe aufgeschlossen. Über diese Aufholjagd habe ich mich sehr gefreut, vor allem, da ich wichtige Punkte in der Meisterschaft auf Nicolas Beer gutmachen konnte."

Indy Dontje (20, NED, Lotus):
"Das Wochenende auf dem Lausitzring lief für mich absolut nicht nach Plan. Ich hoffte auf Top-Fünf-Resultate, aber wir kämpften das gesamte Wochenende mit dem Auto. Bisher konnten wir die Gründe noch nicht finden. Im zweiten Rennen kam zudem noch ein Problem mit der Kupplung hinzu, das wir aber beheben konnten. Ich bin sehr enttäuscht, denn bisher landete ich - mit Ausnahme meines ersten Rennens - nie außerhalb der Top-Zehn. Wir müssen nun bis zum Rennwochenende am Slovakia Ring hart arbeiten und dort wieder an die bisherigen Leistungen anschließen."

Kim Luis Schramm (16, Gräfinau-Angstedt, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.):
"Ich bin mit dem Rennwochenende auf dem Lausitzring relativ zufrieden. Im zweiten Rennen gelang mir ein sehr guter Start und ich zeigte einige gute Überholmanöver. Leider verlor ich im dritten Sektor immer wieder Zeit, weshalb ich zurückfiel. Im dritten Rennen gestaltete sich die Situation ähnlich."

Hendrik Grapp (19, Berlin, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) :
"Leider verlief das Wochenende auf dem Lausitzring nicht nach Plan. Ich hätte vor heimischer Kulisse sehr gerne gewonnen. Am Samstag war ich noch sehr optimistisch, denn der Speed war gut. Das konnten wir aber leider nicht in den Sonntag transportieren. Im zweiten Rennen gab es zudem noch einen Zwischenfall, der für Probleme am Auto sorgte. Das brachte mich etwas aus dem Rhythmus. Dennoch versuchte ich, die tolle Atmosphäre von den vollen Tribünen zu genießen."

Marcel Lenerz (16, Ludwigsau, JBR Motorsport & Engineering):
"Der Start in das finale Rennen des Wochenendes verlief sehr gut, leider konnte ich das Level nicht halten. Das Auto war nach einem Zwischenfall im Training nicht mehr optimal. Wir werden das kommende Woche genau analysieren. Insgesamt blicke ich positiv auf mein erstes Wochenende im ADAC Formel Masters zurück. Ich konnte alle Rennen beenden und zeigte konstante Leistungen - wenn ich noch etwas schneller werde, bin ich sehr zufrieden."

Saison 2014