Das sagten die Nachwuchstalente nach den drei Rennen in der Slowakei Foto: ADAC Formel Masters
Das sagten die Nachwuchstalente nach den drei Rennen in der Slowakei Foto: ADAC Formel Masters

Die Stimmen zum Sonntag

Hochmotiviert zum Saisonfinale

Maximilian Günther, Alessio Picariello und Co: Das sagten die Nachwuchstalente nach den drei Rennen in der Slowakei.

Ralph Boschung (15, SUI, KUG Motorsport): "Ich freue mich riesig über meinen ersten Sieg in der Formel ADAC, aber ich hätte mir gewünscht, dass er unter normalen Bedingungen zustande gekommen wäre. Ich fuhr allerdings die schnellste Rennrunde und war direkt hinter Alessio, also habe ich den Sieg auf jeden Fall verdient. Alessio bremste auf der Zielgeraden sehr stark ab und es wäre beinahe zu einer Kollision zwischen uns gekommen. Ich musste schnell reagieren und ausweichen - das war nicht ungefährlich. Das gesamte Rennen war sehr turbulent. Der Start ist mir gut gelungen und ich machte Positionen gut. Nachdem mich Alessio passiert hatte, musste ich mich gegen Beitske verteidigen. Glücklicherweise ist mir das gelungen und ich kann mit einem Sieg im Gepäck abreisen."

Marvin Dienst (16, Lampertheim, Neuhauser Racing): "Ich bin mit Rang zwei sehr zufrieden. Das ist mein dritter Podestplatz an diesem Wochenende, was zeigt, wie stark unser Auto ist. Ich bin von Position acht gestartet und es ging für mich hin und her. Glücklicherweise konnte ich mich am Ende durchsetzen. Die Zweikämpfe waren durch die Windschattenduelle erneut sehr eng, aber zu jeder Zeit fair - so macht Rennfahren richtig Spaß. Mit diesen Ergebnissen reise ich nun sehr motiviert zu meinem Heimrennen nach Hockenheim. Sowohl im Auto als auch in mir steckt noch Potenzial und ich hoffe, dass ich das am Hockenheimring ausschöpfen und erneut ganz oben auf dem Podest stehen kann."

Beitske Visser (18, NED, Lotus): "Ich bin sehr glücklich, wieder auf dem Podest zu stehen. Die Pace meines Autos war über das gesamte Wochenende sehr gut. Leider lief das Qualifying im Regen nicht wie erhofft, denn mit besseren Startpositionen wäre noch mehr möglich gewesen. Die Zweikämpfe im Rennen haben großen Spaß gemacht. Ich habe niemals locker gelassen und hatte immer das Podest im Visier. In dem Wissen, dass wir mit dem Auto einen Schritt nach vorne gemacht haben, reise ich hochmotiviert zum Saisonfinale nach Hockenheim. Dort möchte ich meinen zweiten Saisonsieg einfahren."

Maximilian Günther (16, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.): "Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis im finalen Rennen. Leider hatte ich dieses Wochenende sehr viel Pech, das begann bereits im Qualifying. Im ersten Rennen hatte ich einen technischen Defekt und im zweiten Rennen war ich in eine unverschuldete Kollision verwickelt. Ich bin froh, dass mir mit Rang sieben nun ein positiver Abschluss gelungen ist. Das Rennen hat sehr viel Spaß gemacht, da das Auto super funktionierte. Nun gehe ich hochmotiviert ins Saisonfinale nach Hockenheim.

Alessio Picariello (20, BEL, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.): "Es ist sehr schade, einen Sieg auf diese Weise zu verlieren. Ich stoppte vor meinen Mechanikern, wie ich es in jedem anderen Rennen auch gemacht habe. Leider wurde ich diesmal dafür mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Mein Start ins Rennen war sehr gut. Mir war bewusst, dass ich sofort nach vorne kommen muss, wenn ich gewinnen will. Glücklicherweise erwischte ich die erste Kurve optimal und lag direkt auf Rang zwei. Nur eine Runde später übernahm ich die Führung und verteidigte sie auch nach dem Re-Start nach der Safety-Car-Phase. Es ist sehr schade, denn ein Sieg wäre der perfekte Abschluss des Wochenendes gewesen."

Benedikt Gentgen (15, Hürtgenwald/Zerkal, JBR Motorsport & Engineering): "Mit Rang zwölf am Ende bin ich recht zufrieden. Die Rennen auf dem Slovakia Ring haben sehr viel Spaß gemacht, waren aber auch sehr fordernd. Leider hatten wir im Vorfeld keine Testmöglichkeiten, daher blieben uns vor dem Qualifying nur die 45 Minuten Training. Im Qualifying kam uns der starke Regen leider ebenfalls nicht entgegen. Mein Ziel ist es, eines Tages vorne dabei zu sein, denn erst dann bin ich am Ende eines Wochenendes richtig glücklich."

Stéphane Kox (19, NED, KUG Motorsport): "Mein Start von der Pole Position lief optimal, allerdings konnte ich Position eins nicht lange halten. In der Formel ADAC fahren sehr gute Piloten mit sehr viel Erfahrung - diese fehlt mich noch etwas. Alessio und Ralph waren sehr schnell hinter mir und gingen im Windschatten vorbei. Danach fuhr ich mit mehreren Piloten zusammen in die Kurve, erwischte den Ausgang aber leider nicht optimal. Die anderen Fahrer sahen ihre Chance und überholten mich - positiv ist, dass ich ihnen folgen konnte. Dieses Wochenende war für mich und mein Team sehr erfolgreich und wir können zufrieden abreisen.

Saison 2014