Der Kartaufsteiger aus Dresden geht optimistisch in seine Premierensaison im Formelsport Foto: Formel Masters
Der Kartaufsteiger aus Dresden geht optimistisch in seine Premierensaison im Formelsport Foto: Formel Masters

Ein ehrgeiziger Neuling

Als einer von vier Förderkandidaten der ADAC Stiftung Sport startet Florian Herzog 2012 im ADAC Formel Masters.

Dank zahlreicher Testfahrten kommt Florian Herzog gut gerüstet in die Highspeed-Formelschule des ADAC. Der 18-Jährige hat bereits in Hockenheim, auf dem Lausitzring, auf dem Sachsenring sowie in Spa und in Zandvoort das 145 PS starke Einheitsfahrzeug ausprobiert.

Begeistert spricht er von seinen Plänen, die er schon seit der Schulzeit verfolgt. "Das Kartrennen hat mich als Fahrer darin bestärkt, in die Formel zu gehen. Nun bereite ich mich gezielt mit Testfahrten auf das ADAC Formel Masters vor", sagt Formel-Rookie Herzog, der seinen zukünftigen Teamchef Peter Mücke schnell von seinem Talent überzeugte. "Er sah in mir Potenzial und hat mir nach kurzer Zeit die Reife für den Formelsport attestiert", erzählt der Sachse. "Herausfordernd waren die im Vergleich zum Kartfahren großen Rennstrecken, die spürbar höheren Geschwindigkeiten und die Bremsen. Aber es ging schnell, mich mit dem Formelauto anzufreunden. Jetzt heißt es traninieren, trainieren und erfolgreich starten."

Florian Herzog ist vom Team Mücke Motorsport beeindruckt, das 2011 mit Pascal Wehrlein den Formel ADAC-Titel gewann. "Die ganze Mannschaft arbeitet sehr professionell, was man auch an ihren vielen Erfolgen in den vergangenen Jahren sehen kann. Das Team von Peter Mücke war für mich von Anfang an die erste Wahl. Bei den Testfahrten wurde sehr viel Wert auf die Datenanalyse mit den Renningenieuren gelegt. Das kannte ich so aus dem Kartsport gar nicht", so Herzog.

Mit neun Jahren saß Florian Herzog zum ersten mal im Kart und bestritt seitdem unter anderem das ADAC Kart Masters sowie die Deutsche und die Europameisterschaft. "Ich habe damals schnell Blut geleckt und brenne für den Sport. Meine Eltern unterstützen mich von Anfang an dabei. Und natürlich konzentriere ich mich parallel auf meine Ausbildung, das ist Ehrensache."

Nun gehört er ab 2012 zum Kader der ADAC Stiftung Sport. "Die Stiftung hat mit den Ausschlag dafür gegeben, dass ich 2012 überhaupt fahre. Diese Auswahl von kompetenter Stelle ist für mich Bestätigung, dass ich gut genug für den Formelsport bin. Zudem unterstützt mich die Stiftung finanziell - und der gute Name dieses Förderers hilft natürlich bei der Sponsorensuche."

Als motivierendes Ziel für seine erste Saison im ADAC Formel Masters hat sich das Talent aus Dresden eine Platzierung unter den ersten Zehn des Gesamtklassements vorgenommen. "Außerdem möchte ich bester Neuling werden."

Saison 2014